Erste Erfahrungen
aus der Erprobung
Die Erprobung hat
gezeigt, dass die Schülerinnen und Schüler mit der Aufgabenstellung
und mit der Arbeitsform zurecht kamen und dass ihnen das Projekt Spaß
bereitete. Es wurde insbesondere gesagt, dass das Thema "interessant"
sei und dass man es gut fände, sich die Arbeit selbständig einteilen
zu können. Die während der Gruppenarbeit und im Rahmen der Vorträge
gemachten Erfahrungen führten zur Änderung einiger Aufgabenteile.
Diese Änderungen sind in die Schülerseiten schon eingearbeitet worden.
Im Einzelnen wurden folgende Beobachtungen gemacht:
- Thema "Lärm":
Die Unterscheidung zwischen objektiver Lautstärke und subjektiver Lärmempfindung
bereitete der bearbeitenden Gruppe Probleme. Wir haben versucht, den einführenden
Text in dieser Hinsicht klarer zu gestalten.
- Thema "Akustische
Täuschungen": Viele Schülerinnen und Schüler waren nicht
in der Lage, die Kombinationstöne zu hören. Evt. muss das Hörbeispiel
noch verfeinert werden. Die Residuumtöne hörten dagegen alle.
- Thema "Tonintervalle":
Es war für die Schülerinnen und Schüler schwierig, verschiedene
musikalische Stimmungen zu unterscheiden bzw. überhaupt in ihrer Bedeutung
zu erfassen. Wir haben uns (im Gegensatz zur ursprünglichen Fassung)
auf die pythagoreische Stimmung konzentriert. Ihre Frequenzverhältnisse
bestehen zwar aus komplizierteren Brüchen als die der reinen Stimmung,
dafür ist aber das Bildungsgesetz einfacher.
Von der technischen
Handhabung her erfüllte das Projekt alle Erwartungen: Die Schülerinnen
und Schüler empfanden den Umgang mit CoolEdit als leicht und konnten ohne
Schwierigkeiten die geforderten Hörbeispiele generieren.